Die Fördermaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Umweltschonende Landbewirtschaftung (FUL) und des ab 2007 beginnenden Nachfolgeprogramms Programm Agrar-Umwelt Landschaft (PAULa) zählen zu den Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Rahmen der II. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
Mit dem Programm PAULa werden ab 2007 in einem ersten Schritt elf Einzelmaßnahmen in den Bereichen ökologische Wirtschaftsweise, Steil- und Steilstlagenweinbau, Ackerbau und Vertragsnaturschutz von rund achthundert Landwirten und Winzern auf einer Fläche von rund 16.000 ha eingeführt. Hierbei konnten in 2006 ausgelaufene FUL-Maßnahmen und bei den Vertragsnaturschutzprogrammen Natura 2000 Flächen neu aufgenommen werden.
FUL umfasst derzeit 23 Einzelmaßnahmen in den Bereichen Ackerbau, Weinbau/Steil- u. Steilstlagen, Obstbau, Grünlandbewirtschaftung und Forstwirtschaft. Im Rahmen dieser Programme werden ca. 7000 landwirtschaftliche Unternehmen mit einer Fläche von 170.000 ha (ca. 25% der LF des Landes Rheinland-Pfalz) gefördert.
Neben den positiven Umweltaspekten leisten die Agrarumweltmaßnahmen einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Pflege der vielfältigen rheinland-pfälzischen Kulturlandschaften. Davon profitieren unmittelbar andere Wirtschaftsbereiche des ländlichen Raums wie z. B. der Tourismus.
Hier finden Sie die Informationen des DLR zu den Agrarumweltmaßnahmen.