Auf Initiative der Kreisverwaltung haben sich die Verbandsgemeinden Bellheim, Lingenfeld und Rülzheim sowie die Stadt Germersheim zusammengeschlossen, um gemeinsam mit den BürgerInnen ein “Integriertes ländliches Entwicklungskonzept“ (ILEK) zu erarbeiten und damit die Grundlage zu schaffen, die Region „für die Zukunft fit zu machen“.
Mit tatkräftiger Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger aus der Region konnte das „ILEK zwischen Rhein und Reben“ unter fachlicher Begleitung durch die Bürogemeinschaft Prof. Dennhardt und Pörsch sowie Experten des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) sowie der Kreisverwaltung Germersheim im Zeitraum Januar bis Oktober 2007 erarbeitet werden.
Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen (z.B. Regional- und Projektforen sowie Projektteamtreffen) haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich über den Stand des ILEKs zu informieren und aktiv an der Ausarbeitung konkreter Projekte mitzuwirken während der gesamten Projektlaufzeit intensiv wahrgenommen.
Die Erarbeitung des „ILEKs - zwischen Rhein und Reben“ umfasste dabei drei Arbeitsphasen. Aufbauend auf einer umfassenden Stärken- und Schwächen-Analyse wurden Entwicklungsstrategien für die ILE-Region formuliert und daraus konkrete Projekte abgeleitet. Hierbei konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre eigenen Projektideen bzw. -vorschläge in den Planungsprozess einbringen.
Aus einem umfangreichen Pool ausgezeichneter Ideen konnten durch die Steuerungsgruppe schließlich die folgenden fünf Leitprojekte ausgewählt werden, die in den kommenden Jahren im Zuge des Regionalmanagements in der Umsetzung begleitet wurden:
Mit der Dokumentation der Ergebnisse des „ILEKs zwischen Rhein und Reben“ wurde ein umfassende Grundlage geschaffen, die über die konkreten Projektskizzen hinaus wichtige Empfehlungen für die Umsetzung des Konzeptes im Rahmen des Regionalmanagements bereit hält.
Als Novum in der Öffentlichkeitsarbeit des Landkreis Germersheim wurde das ILEK im Rahmen einer studentischen Arbeit über die gesamte Projektlaufzeit begleitet und in einem Filmbeitrag anschaulich dargestellt.An dieser Stelle sei den Bürgerinnen und Bürgern, den Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen sowie der Verwaltungen für die aktive Mitwirkung und Unterstützung bei der Erarbeitung des ILEKs ausdrücklich gedankt.
Das Projekt wurde finanziert durch das Ministerium für Wirtschaft,Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, kofinanziert durch die Europäische Union (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)) und unterstützt von dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR).
Abschlussbericht des ILEK zwischen Rhein und Reben
Die Förderbedingungen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) finden Sie auf den Internetseiten des DLR-Rheinpfalz
Weiterführende Informationen zu den Förderprogrammen ELER und PAUL finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten