Naturschutzgebiete sind gemäß § 17 LNatSchG durch Rechtsverordnung festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen
erforderlich ist.
Im Landkreis Germersheim sind 15 Naturschutzgebiete ausgewiesen:
| Schutzgebiet | Schutzzweck |
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Größe: 868 ha Ausweisung: 14.12.1966 |
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Größe: 32 ha Ausweisung: 02.03.1982 |
Schutzzweck ist die Erhaltung des Feuchtgebietes als Lebensraum seltener Tierarten sowie als Standort seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften und aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Größe: 250 ha Ausweisung: 07.06.1982 |
Erhaltung der Talaue der Lauter mit dem noch naturnahen Gewässerbett der Lauter, den Erlenbruchwäldern, Schilf- und Riedflächen, ausgedehnten Sukzessionsflächen auf ehemaligen Streuwiesen und einem Moor als Standorte seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften, als Lebensraum seltener Tierarten und aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Größe: 150 ha Ausweisung: 22.03.1983 |
Schutzzweck ist die Erhaltung der Auwaldgebiete mit dem darin eingeschlossenen Altrheinzug und mit den ehemaligen Schluchten mit den dort und ebenfalls im Überflutungsbereich des Rheines vorhandenen Altholzbeständen, Verlandungszonen, Schilf- und Riedflächen als Standorte seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener Tierarten und aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Größe: 13 ha Ausweisung: 25.05.1983 |
Erhaltung des vielfältig und reich gegliederten Altrheinzuges mit den Wasserflächen, Verlandungszonen, Schilf- und Riedflächen in allen seinen Erscheinungsformen als Standort seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener, in ihrem Bestand bedrohten Tierarten und aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Neuburger Altrhein, südlicher Teil Größe: 18 ha Ausweisung: 26.05.1983 |
Schutzzweck ist die Erhaltung des verlandeten Altrheinteiles mit Verlandungszonen und den ausgedehnten Schilf- und Riedflächen als Standort seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener, in ihrem Bestand bedrohter Tierarten und aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Neuburger Altrhein, westlicher Teil Größe: 18 ha Ausweisung: 26.05.1983 |
Erhaltung des vielfältig und reich gegliederten Altrheingebietes mit den darin enthaltenen Wasserflächen des sogenannten Panzergrabens, den Verlandungszonen und den Schilf- und Riedflächen als ideale Lebensräume für eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt in allen ihren Erscheinungsformen, als Standort seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener, in ihrem Bestand bedrohter Tierarten und aus wissenschaftlichen Gründen.
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Größe: 49 ha Ausweisung: 11.01.1984 |
Schutzzweck ist die Erhaltung eines typischen Rheinauegebietes der Mäanderzone insbesondere mit seinen Wasser- und Verlandungsbereichen, seinen Weich- und Hartholzauewäldern als Standorte seltener Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften sowie als Lebensraum seltener Tierarten. Das Gebiet ist außerdem aus wissenschaftlichen Gründen zu schützen. |
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Größe: 25 ha Ausweisung: 24.10.1984 |
Erhaltung des natürlichen Schwarzerlenbruchs und des darin eingelagerten Niedermoores sowie einer Wiese als Standort seltener Pflanzen und Pflanzgesellschaften und der an diese Lebensräume gebundenen seltenen in ihrem Bestand bedrohten Tierarten und aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Größe: 1.511 ha Ausweisung: 17.08.1988 |
Erhaltung der Talbereiche mit den vorhandenen Gewässern und anderen Biotoptypen als Lebens- und Teillebensraum seltener, in ihrem Bestand bedrohter Tierarten und als Standort bestimmter wildwachsender Pflanzenarten sowie der entsprechenden Lebensgemeinschaften. Das Gebiet ist außerdem aus wissenschaftlichen Gründen zu schützen |
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Größe: 51 ha Ausweisung: 14.05.1990 |
Erhaltung der Lebensgemeinschaften und Lebensstätten der zum Teil seltenen, in ihrem Bestand bedrohten wildwachsenden Pflanzen und wildlebenden Tiere in den ehemaligen Tongruben sowie den angrenzenden Bereichen, insbesondere von offenen Wasserflächen, Flachwasser- und Uferzonen, Sandflächen, Altholzinseln und an moorigen Auewiesen. Der Schutz erfolgt außerdem aus wissenschaftlichen Gründen. |
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Größe: 57 ha Ausweisung: 07.06.1991 |
Schutzzweck ist
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Größe: 335 ha Ausweisung: 05.06.1996 |
Zweck der Unterschutzstellung ist die Erhaltung und Entwicklung standorttypischer, naturnaher Waldbestände mit einer in den Hauptbaumarten an der potentiell natürlichen Vegetation orientierten Bestockung einschließlich der Erhaltung von Alterungs- und Zerfallsphasen einzelner Bestandsglieder sowie von ausgedehnten, extensiv genutzten Grünlandbereichen mit Gebüschen, Hecken, Einzelbäumen, Seggen- und Röhrichtbeständen und naturnahen Still- und Fließgewässern
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Größe: 310 ha Ausweisung: 06.01.1997 |
Zweck der Unterschutzstellung ist die Erhaltung und Entwicklung standorttypischer, naturnaher Waldbestände mit einer in den Hauptbaumarten an der potentiell natürlichen Vegetation orientierten Bestockung einschließlich der Erhaltung von Alterungs- und Zerfallsphasen einzelner Bestandsglieder sowie von ausgedehnten, extensiv genutzten Grünlandbereichen mit Gebüschen, Hecken, Einzelbäumen, Seggen- und Röhrichtbeständen und naturnahen Still- und Fließgewässern
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Größe: 340 ha Ausweisung: 04.03.1997 |
Schutzzweck ist die Erhaltung und Entwicklung eines Teilbereiches der Überflutungsaue des Rheines, insbesondere von naturnahen auentypischen Weichholz- und Hartholzbeständen, von extensiv genutzten Wiesenbereichen, von Altholz- und Kopfweidenbeständen, von Altrheingewässern und Schluten, von Kiesseen mit naturnahen Uferzonen, Sand-, Kies- und Schlammflächen, von Flußröhrichten und Hochstaudenfluren als Standort auentypischer, seltener oder gefährdeter wildwachsender Pflanzenarten und Pflanzengesellschaften,
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