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Die Zielsetzung des Projekts "Römerstraße"

Die über 2000 Jahre erlebbare römische Geschichte ist eine großartige Chance für die ganze Region des Oberrheingebietes.

Mit dem Projekt "Römerstraße" hat sich der Landkreis Germersheim zum Ziel gesetzt, in einem grenzüberschreitenden gemeinsamen Marketingkonzept touristische Anziehungspunkte zwischen Strasbourg und Speyer öffentlichkeitswirksam weiterzuentwickeln und ein systematisiertes Angebot zu erstellen, um so den Wirtschaftsfaktor Kulturtourismus in der gesamten Region Nordelsass und Südpfalz zu fördern.

Eine Vielzahl von aufeinander abgestimmten Maßnahmen (Ausstellungen, Veranstaltungen, Wanderwegenetz, Infotafeln) bilden die Grundlage der touristischen Inwertsetzung.

Dabei ist die sog. Via Rhenana, unser regionaler Abschnitt der Römerstraße, die in ihrer Gesamtlänge das größte historische Verkehrsdenkmal nördlich der Alpen verkörpert, das verbindende Alleinstellungsmerkmal der römischen Vergangenheit. Ein vorangestelltes Projektziel ist es daher, die Bürger und Besucher der Region über die Römerstraße, d.h. unter dem Markenzeichen Via Rhenana, auf die gemeinsamen historischen Wurzeln aufmerksam zu machen und so die regionale Identität zu stärken.

Gerade am Oberrhein ist die Verbindung aus antiker Straße und bedeutendem Fluss einzigartig. Mit der originalgetreuen Rekonstruktion einer Navis lusoria, eines Römerschiffes, das grenzüberschreitend zur Erlebnisinszenierung römischer Geschichte und Kultur eingesetzt werden soll, wird der Rhein als weiterer wichtiger Verkehrsweg des Römischen Reiches thematisiert.

Ein weiterer positiver Effekt des Projekts wird die Schaffung neuer deutsch-französischer Netzwerke für eine gemeinsame konstruktive Zusammenarbeit sein.