Pflegeeltern

„Kinder brauchen Geborgenheit und Zuwendung.  Deshalb sucht das Jugendamt  für Kinder, die aufgrund von akuten Krisen, Krankheit oder sonstigen Problemen in der Familie  nicht mehr bei ihren Eltern leben können, stets nach Pflegeeltern und Pflegefamilien aus dem Landkreis Germersheim, die Kindern für begrenzte Zeit oder auf Dauer ein Zuhause zu bieten wollen“, werben Landrat Dr. Fritz Brechtel und Sozialdezernent Dietmar Seefeldt.

„Manchmal können Kinder kurzzeitig oder dauerhaft nicht bei den leiblichen Eltern bleiben. Die Gründe dafür sind vielfältig“, erklärt Jugendamtsleiterin Sabine Heyn. „Uns ist es wichtig, dass diese Kinder wieder Halt bekommen und in einem neuen Zuhause Geborgenheit und Wärme erfahren.“ Die Gründe, weshalb ein Kind nicht in seiner Herkunftsfamilie leben kann, sind z. B. psychische Erkrankung, Suchterkrankung oder Überforderung der Eltern, drohende oder bestehende Vernachlässigung bzw. Verwahrlosung des Kindes, körperliche Misshandlung oder sexueller Missbrauch.

Die Mitarbeiterinnen des PKD weisen darauf hin, dass Pflegeeltern Verständnis dafür aufbringen müssen, dass die Pflegekinder ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Erfahrungen und Beziehungen aus ihrer Herkunftsfamilie in die Pflegefamilie mitbringen.

Auch Pflegeeltern mit Migrationshintergrund sind  herzlich willkommen, denn auch Kinder aus anderen Kulturkreisen brauchen ab und zu diese Unterstützung.

Wer nur vorübergehend ein Kind in seinem Haushalt aufnehmen kann und will, kann als

Bereitschaftspflegefamilie ebenso einen Beitrag leisten.

Wenn eine Trennung des Kindes von seinen Eltern erfolgen muss, prüft das Jugendamt stets sorgfältig, ob eine Pflegefamilie die geeignete Hilfe wäre und welche Pflegefamilie besonders für dieses spezielle Kind geeignet ist. Dabei wird auch überlegt, ob eine zeitlich befristete oder eine dauerhafte  Vermittlung in eine Pflegefamilie in Frage kommt. Die Aufgabe des Pflegekinderdienstes ist es, eine passende Pflegefamilie für ein bestimmtes Kind zu finden.

„Pflegepersonen die eine pädagogische Ausbildung haben und die bereit sind auch besonders förderbedürftige Kinder zu begleiten sind besonders gesucht“, so Landrat Dr, Fritz Brechtel.

„ Gerade für diese Pflegestellen gibt es auch seitens des Jugendamtes ein gesondertes Konzept, was zum einen die besondere Begleitung durch den Pflegekinderdienst, aber auch eine höhere materielle Leistung an die Pflegeeltern vorsieht“, ergänzt  Sozialdezernent Dietmar Seefeld.

Mit Seminaren werden Bewerber auf die unterschiedlichen verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet.

Außerdem berät und begleitet das Jugendamt  Pflegefamilie und  Pflegekinder kontinuierlich. Pflegeeltern erhalten fachliche Qualifikation, regelmäßige Fortbildung und Supervision.

Interessenten können jederzeit offene Fragen mit den Fachleuten im Jugendamt besprechen.

Weitere Informationen gibt es bei den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes

Susanne Antoni, Tel: 07274/53-215, E-Mail: ,

Gaby Gauweiler, Tel: 07274/53-160, E-Mail: „Kinder brauchen Geborgenheit und Zuwendung.  Deshalb sucht das Jugendamt  für Kinder, die aufgrund von akuten Krisen, Krankheit oder sonstigen Problemen in der Familie  nicht mehr bei ihren Eltern leben können, stets nach Pflegeeltern und Pflegefamilien aus dem Landkreis Germersheim, die Kindern für begrenzte Zeit oder auf Dauer ein Zuhause zu bieten wollen“, werben Landrat Dr. Fritz Brechtel und Sozialdezernent Dietmar Seefeldt.

Gaby Gauweiler, Tel: 07274/53-160, E-Mail:


Informationsflyer als PDF-Dokument

Bewerbungsverfahren - Ablauf:

1.) Teilnahme am Pflegeelternseminar (5 Abende)

2.) Rücksendung folgender Unterlagen an das Kreisjugendamt Germersheim innerhalb von 8 Wochen:

  • Ausgefüllter Auswertungsbogen zum Bewerberseminar
  • Lebensgeschichte der Bewerber (bitte von jedem einzeln erstellen) – als Hilfestellung können die Frage aus Anlage 7 verwendet werden (kein „Muss“)
  • Ein Foto der Bewerber

 

3.) Hausbesuch durch 2 Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes

     (Dauer ca. 1,5 – 2 Stunden).

     Themen sind u. a.: Persönliche Situation / Familiensituation

                                     Vorstellung bezüglich eines Pflegekindes (Möglichkeiten/ Grenzen)

                                     Selbsteinschätzung / Einschätzung des Pflegekinderdienstes

                                     Motivation zur Aufnahme eines Pflegekindes

     Bei Bedarf können auch weitere Gespräche erfolgen.

 

4.) Einholen folgender Unterlagen:

 

  • Erweitertes Polizeiliches Führungszeugnis beider Bewerber
  • Ärztliches Attest des Hausarztes

 

5.)  Abschluss des Verfahrens als Pflegekind-Bewerber – bis zur möglichen Vermittlung eines Kindes werden die Bewerber zu Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen des Pflegekinderdienstes eingeladen.

 

Sollten Sie im Verlauf des Bewerbungsverfahrens zu der Entscheidung kommen, dass Sie dieses nicht beenden wollen, so bitten wir um eine Rückmeldung an den Pflegekinderdienst.

Ebenso bitten wir um Rückmeldung, falls Sie die unter Punkt 2. genannte Frist von 8 Wochen nicht einhalten können.

Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes:

Susanne Antoni, Tel: 07274 / 53-215, e-mail:

Gaby Gauweiler, Tel: 07274 / 53-215, e-mail: