Kreisverwaltung Germersheim

„Tourismus für Alle in der Region Germersheim“

Der Landkreis Germersheim und die Stadt Germersheim laden ein zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit im Tourismus“ am 31. Mai 2017 von 14.30 - 16.30 Uhr in das Tourismus-, Kultur- und Besucherzentrum Weißenburger Tor, Paradeplatz 10, 76726 Germersheim. Sina Gelhard, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, sowie Sibylle Schwalie, Bereichsleiterin Regionalförderung, Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, werden die neue Tourismusförderung und das Potenzial des barrierefreien Tourismus vorstellen und Fragen beantworten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung bis 22. Mai 2017 an wird gebeten.

Die Region Germersheim ist Modellregion für barrierefreien Tourismus in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, die touristische Infrastruktur und Angebote so zu gestalten, dass auch mobilitäts- und aktivitätseingeschränkte Urlauber ihre freie Zeit in der Südpfalz unbeschwert genießen können. Urlauber, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sind eine wichtige Zielgruppe im Tourismus-Sektor. Insbesondere Senioren reisen viel und gerne und bevorzugt innerhalb Deutschlands. Und natürlich kommen barrierefreie Angebote vielen Menschen zugute: Eltern, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind, freuen sich genauso darüber wie in ihrer Aktivität eingeschränkte Personen. „Wir alle finden es angenehm, wenn etwas komfortabel ist und wir uns möglichst unbeschwert bewegen können. Für viele Menschen wird dieser Komfort zur Notwendigkeit, viele Menschen benötigen diesen von Geburt an, aber auch ältere Menschen oder Eltern mit kleinen Kindern freuen sich über barrierefreie Wege, Freizeitangebote und Einkehrmöglichkeiten“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. „Gemeinsam mit unseren Betrieben und Verbänden wollen wir daran arbeiten, dass unsere Region Vorreiter im Bereich `Tourismus für alle´ wird. Wir sind seit 2016 als Modellregion des Landes anerkannt, damit verbunden ist der exklusive Zugang zu Fördergeldern aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE)“, ergänzt Bürgermeister Marcus Schaile.