Kreisverwaltung Germersheim

Großes Zelt ermöglicht „Markt der Berufe“ und „Bienwaldmarathon“

Landrat Brechtel: Sicherheit der Menschen geht vor - Stadt muss Sicherheitsproblem für die Zukunft lösen

„Mir ist wichtig, dass Veranstaltungen wie der „Markt der Berufe“ und der „Bienwaldmarathon“ stattfinden können. Zur Sicherheit der Teilnehmer und Besucher kann jedoch die Sporthalle an der Bienwaldhalle nicht genutzt werden. Die Kreisverwaltung Germersheim hat für diesmal aber eine gute Lösung gefunden“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel. Ein 300 m² großes Zelt dient bei diesen Veranstaltungen zusätzlich zum eigentlichen Versammlungsraumin der Bienwaldhalle als Ausstellungs- oder Aufenthaltsraum. Dieses Zelt wurde heute, 3. März,  aufgestellt –die Stadt Kandel erlaubte das Aufstellen nur auf der angrenzenden Wiese. „Damit die Teilnehmer und Besucher nicht durch die feuchte Wiese gehen müssen, haben wir einen stabilen Boden einbauen lassen“, erklärt Baudezernent Michael Gauly.

Wie schon die Veranstaltungen der BiKaGe ist auch die Nutzung der Halle für die zwei Messeveranstaltungen (Marathon und Markt der Berufe) nicht von der Baugenehmigung abgedeckt. „Die Sicherheit der Menschen geht vor. Dennoch haben wir mit dem Zelt für die beiden Veranstaltungen in der nächsten Woche eine gute Lösung gefunden, der die Veranstalter auch zugestimmt haben.Angesichts der doch speziellen Lösung werde ich die Schule und den Verein finanziell unterstützen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Insgesamt kostet das Zelt u.a. mit Auf- und Abbau und Heizgerät rund 5.500 Euro. „75 % übernimmt davon der Kreis“, erklärt Brechtel.

„Die Sicherheitsbedenken bestehen bei der Nutzung der angegliederten Sporthalle als Versammlungsstätte. Das Problem ist, dass die Stadt Kandel eine Sporthalle gebaut hat und nicht die etwas teurere, vom Brandschutz her anspruchsvollere, Versammlungsstätte. Nun möchte die Stadt die Sporthalle für Versammlungszwecke nutzen. Dies ist nur ausnahmsweise unter sehr engen Voraussetzungen möglich. Wir wollten der Stadt und den Vereinen sehr gerne helfen und haben daher der Stadt nicht nur Lösungsvorschläge gemacht, sondern übernehmen für die Veranstaltungen jetzt nun auch noch einen Großteil der Kosten. Eins ist jedoch klar“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel, „die Stadt Kandel kannnicht auf der einen Seite Geld fürUmbaumaßnahmen einsparen und auf der anderen Seite die volle Nutzung der Sporthalle als Versammlungsstätte fordern. Dies widerspricht eindeutig der Gesetzeslage. Um zukünftig solche Behelfslösungen zu vermeiden, appelliere ich dringend an die Stadt, dem Umbau der Sporthalle zur Versammlungsstätte zuzustimmen.“