Kreisverwaltung Germersheim

Kreis ist neues Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros

Landrat Brechtel: Starker Partner für ein überaus wichtiges Thema

Die Kreisverwaltung Germersheim wurde jetzt in die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros (BaS) als neues Mitglied aufgenommen. „Menschen über 50 Jahre sind heute so fit, aktiv und zahlreich wie zu keiner Zeit vorher. Ihre Selbständigkeit auch in zunehmendem Alter zu fördern, ihre gesellschaftliche Beteiligung zu stärken und ihre Potentiale zu nutzen ist mir ein großes Anliegen. Dass wir im Landkreis Germersheim dabei auf einem sehr guten Weg sind, das beweist unter anderem die Aufnahme in die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros“, sagt Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros ist ein bundesweiter Zusammenschluss der Träger von Seniorenbüros. Sie unterstützt das freiwillige Engagement älterer Menschen und macht sich stark für die aktive „Generation-50-Plus“.

Die Kreisverwaltung Germersheim verfolgt mit der Initiative „Gemeinsam älter werden – Zuhause“ konsequent den Weg, gemeinsam mit den Orts- und Verbandsgemeinden und maßgeblicher Beteiligung der Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräten, „Sorgende Gemeinschaften“ für gegenseitige Hilfe aufzubauen. Ziel ist es, z.B. Nachbarschaftshilfen, Fahrdienste und dörfliche Treffpunkte, Tagesbetreuungen, etc. zu organisieren, aber auch familienartige Pflegegruppen im Ort für eine Pflege rund um die Uhr und barrierefreien Wohnraum zu errichten. Landrat Dr. Fritz Brechtel ist überzeugt: „Wenn wir morgen im Alter und auch bei Pflege in unserer Wohnung oder zumindest in unserem vertrauten Wohnquartier bleiben wollen, müssen wir heute damit beginnen, die notwendigen Strukturen in den Gemeinden zu schaffen. Dazu muss nicht überall das Rad neu erfunden werden. Deshalb ist es gut, mit anderen kommunalen und privaten Stellen in Kontakt und Austausch zu sein, die ebenfalls auf diesem Weg sind.“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros bietet Expertenwissen zum bürgerschaftlichen Engagement, Fachberatung, umfangreiche Arbeitsmaterialien, Qualifizierungsangebote und Projektbegleitung. Ihre Mitglieder sind im gesamten Bundesgebiet bestens vernetzt. Harald Nier, zuständig bei der Kreisverwaltung für den Bereich Senioren, freut sich: „Die Mitgliedschaft in der BaS ist ein weiterer Schritt unser Netzwerk der Seniorenbeauftragten im Landkreis fachlich zu stärken. Wir können aber auch die unsere Erfahrungen dort einbringen und werden wechselseitig großen Nutzen aus der Zusammenarbeit ziehen.“