Kreisverwaltung Germersheim

Rassegeflügelzuchtverein Wörth: Bisher kein Tier gestorben oder erkrankt Quarantäne wird noch viele Wochen beibehalten – Krise noch nicht überwunden

Das berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel vom Rassegeflügelzuchtverein in Wörth. Derzeit dürfen nur ausgewählte Vereinsmitglieder zur Versorgung der Tiere auf das abgesperrte Gelände. Dabei müssen strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Erst gestern wieder war auch eine Veterinärin der Kreisverwaltung vor Ort und nahm die Tiere und die Gehege in Augenschein. Landrat Brechtel: „Momentan sieht es gut aus, aber noch sind wir nicht endgültig über den Berg. Die Quarantäne wird beibehalten, bis keine Gefahr für die Verbreitung des Erregers mehr besteht. Die Termine für weitere Beprobungen, die jeweils im Abstand von mehreren Wochen stattfinden, werden vom Landesuntersuchungsamt und dem zuständigen Ministerium festgelegt.“

Das Vorgehen in Wörth erregt bundesweit Aufsehen. Morgen, Samstag, 28. Januar, wird Landrat Dr. Fritz Brechtel auf einem Symposium des Aktionsbündnisses „Vogelfrei“ die Geschehnisse in Wörth nochmals darstellen. „Sicherlich gilt unser Vorgehen bereits jetzt bundesweit als positiver Präzedenzfall, weil wir die Tiere nicht gekeult haben, sondern am Leben halten konnten. Dennoch werde ich immer wieder betonen, dass die Krise noch nicht überwunden ist und wir erst in einigen Wochen wirklich wissen, was unterm Strich stehen wird“, so Landrat Brechtel.