Kreisverwaltung Germersheim

Zelt statt Halle – Schule bedankt sich bei Kreis für konstruktive Lösung

Austeller und Interessierte erlebten Markt der Berufe im Zelt sogar als positiv

Der „Markt der Berufe 2017“ der IGS Kandel ist sehr gut über die Bühne gegangen; das „Ausweichquartier“ stellte weder für die Aussteller, noch für die Schüler ein Problem dar. „Ich bin sehr froh darüber, dass wir viele positive Rückmeldungen erhalten haben und unsere Lösung, ein großes, beheizbares Zelt neben der Bienwaldhalle aufzustellen, wohl eine richtig gute Lösung war“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Christian Steiner, stellvertretender Schulleiter bedankte sich ausdrücklich bei der Kreisverwaltung, speziell auch bei Baudezernent Michael Gauly.: „Durch Ihren enormen Einsatz haben Sie es möglich gemacht, dass das Zelt frühzeitig, rechtzeitig, ausreichend groß und mit Strom und Wärme versorgt an Ort und Stelle stand...! Der diesjährige Markt der Berufe war hierdurch erst möglich und die Rückmeldungen der Schüler, Lehrer und Ausstellerfirmen sind durchweg positiv. Die scheinbare "Enge" wurde sogar als positiv gesehen, da die Schülerinnen und Schüler näher an den Ständen waren. Die Gesprächsintensität wurde in diesem Jahr als deutlich höher wahrgenommen...“

„Dieses Lob freut uns sehr“, sagt Landrat Brechtel, „Die Sporthalle der Bienwaldhalle darf aus Sicherheitsgründen nicht für derartige Veranstaltungen genutzt werden, die Stadt Kandel hat bisher keine Lösung für Veranstaltungen in Aussicht gestellt. Die Kreisverwaltung ist daher in die Bresche gesprungen und ließ das 300m²-große Zelt - auf Anordnung der Stadt Kandel - auf der angrenzenden Wiese aufstellen. Damit die Teilnehmer und Besucher nicht durch die feuchte Wiese gehen mussten, haben wir einen stabilen Boden einbauen lassen.“

Die Kosten für das Zelt u.a. mit Auf- und Abbau und Heizgerät belaufen sich auf rund 6.000 Euro. „Da mir wichtig war, dass der Markt der Beruf und auch der Bienwaldmarathon stattfinden, haben wir diese Lösung gewählt. Dazu übernimmt der Kreis 75 % der Kosten“, erklärt Brechtel.