Kreisverwaltung Germersheim

Integrationskonzept des Landkreises wird überarbeitet

06.11.2018 - Erster Kreisbeigeordneter Buttweiler: Konzept stets an Gegebenheiten anpassen

Die Vermittlung von demokratischen Grundwerten insbesondere an Jugendliche – darauf wird die Leitstelle für Integration der Kreisverwaltung Germersheim im kommenden Jahr ein Fokus legen. Das hat der Erste Kreisbeigeordnete Christoph Buttweiler in der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe Integrationskonzept angeregt: „In diesem Zusammenhang soll auch das Integrationskonzept des Landkreises Germersheim an die aktuelle Situation angepasst werden“, so Buttweiler, „Schließlich müssen Verwaltung und Politik ihr Handeln immer wieder den sich stets verändernden Gegebenheiten durch Einwanderung und gesellschaftliche Entwicklungen anpassen.“

In Zusammenarbeit mit über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmers aus verschiedenen Initiativen, Vereinen, freien Trägern, Migrantenselbstorganisationen, Schulen und Verwaltungen wurde im Jahr 2015 das Integrationskonzept für den Landkreis Germersheim erarbeitet. Begleitet wurde der Prozess unter der Leitung von Landrat Dr. Brechtel von der Steuerungsgruppe Integrationskonzept. Bis dato prüft die Steuerungsgruppe die jährliche Fortschreibung des Integrationskonzepts und spricht Handlungsempfehlungen für den Kreistag aus. Im kommenden Jahr werden die einzelnen Bereich des Integrationskonzeptes, „Bildung, Kita, Schule“, „Ausbildung, Beruf“, „Familie, Gesundheit, Pflege“, „Partizipation, Teilhabe“, überarbeitet.

Bislang wurden etliche Ziele des Integrationskonzepts umgesetzt, darunter die Interkulturelle Assistenzen an Kitas und Schulen, das Projekt Willkomm, die Zusammenstellung und Verteilung von Willkommensordner, die Einführung der Integreat-App sowie die Koordination von Bildungsangeboten für Neuzugewanderte. Außerdem werden seit zwei Jahren die Interkulturellen Woche organisiert und Netzwerkkonferenzen und Info-Veranstaltungen angeboten.