Kreisverwaltung Germersheim

Tag des offenen Denkmals 2018: Entdecken, was uns verbindet

29.08.2018 - 2018 feiert der Tag des offenen Denkmals sein 25-jähriges Jubiläum

Am 9. September 2018 findet der europaweite Tag des Offenen Denkmals statt.

Passend zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 begibt sich auch der bundesweit veranstaltete „Tag des offenen Denkmals 2018" auf Spurensuche, um zu „Entdecken, was uns verbindet“, denn so lautet das diesjährige Motto.

Ganz gleich, ob Sie ein Denkmal besitzen, ob Sie sich für den Erhalt eines Kulturguts persönlich einsetzen oder ganz einfach an der Geschichte rundherum interessiert sind: Am 9. September 2018 ist die Gelegenheit auf Entdeckungstour zu gehen und die verborgenen Facetten der Denkmäler kennenzulernen. Dabei kann man den Denkmaltag nutzen, um mehr über die eigene Heimat zu lernen und zu sehen, wie international die Region ist und es schon immer war.

Was kann man sich nun unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ vorstellen? Zunächst gibt es Bauten, die wortwörtlich verbinden – eine Brücke zwei Ufer miteinander, ein Tunnel zwei Seiten eines Hindernisses oder eine Eisenbahnverbindung ganze Regionen.

 

Das Motto zeigt, wie Denkmale Brücken schlagen zwischen Baustilen, Regionen, Kulturen und Menschen. Denn kein Denkmal steht allein: Die von den Erbauern verwendeten Baumaterialien, Techniken und Stile verbinden die verschiedenen Regionen und Gattungen. Rares Baumaterial wurde über weite Strecken verhandelt und reisende Handwerker brachten neues Know-how. Stilelemente anderer Länder und Epochen inspirierten Architekten zu neuen Baustilen, die nicht nur die repräsentativen, sondern bald auch die bürgerlichen Bauten prägten. Denkmale sind immer ein Spiegel ihrer Zeit - und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

Uns verbinden aber auch die Denkmäler in unserer Mitte: Von der kleinen Pfarrkirche bis zum Dom sind viele Sakralbauten seit Jahrhunderten Keimzelle und Mittelpunkt von Dörfern und Städten. Auch profane Architektur kann zum Symbol einer ganzen Stadt werden: Wer denkt beispielsweise bei Germersheim nicht zuerst an die Festungsbauten?

 

Der „Tag des Offenen Denkmals“ ist eine der bedeutendsten Kulturveranstaltungen Deutschlands. Die Schönheit alter Bauwerke und der Wert des Denkmalschutzes stehen so seit 1993 einmal im Jahr im Fokus der Öffentlichkeit. 2018 feiert der Tag des offenen Denkmals sein 25-jähriges Jubiläum. Am Sonntag, 9. September, öffnen bundesweit über 7500 historische Gebäude und Orte ihre Türen, die sonst gar nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Dann sind alle Kultur-, Architektur- und Geschichtsliebhaber zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. Sämtliche an diesem Tag angebotenen Führungen und Besichtigungen sind kostenfrei.

Geschichte zum Anfassen, das bietet der Denkmaltag den Besuchern dabei in wohl einmaliger Weise. In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger und historisch Geschulte an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Handwerker, Archäologen und Restauratoren demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die dem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

 

Auch der Landkreis Germersheim lädt an diesem Tage wieder ein, sich Zeugnisse aus seinem reichen kulturellen Erbe intensiver anzuschauen. Zahlreiche historische Orte gilt es zu entdecken.

Die Veranstaltungsprogrammhefte zum „Tag des offenen Denkmals“ mit allen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz sind bei den Stadt-/ bzw. Verbandsgemeindeverwaltungen, den Tourismusbüros sowie bei der Kreisverwaltung Germersheim erhältlich. Auch im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de oder www.gdke-rlp.de können Informationen zu den Themen abgerufen werden. Smartphone Nutzer wird unter www.tag-des-offenen-denkmals.de eine App zum Tag des offenen Denkmals kostenfrei angeboten. Damit haben alle Besucher ortsungebundenen einen schnellen Überblick über das bundesweite und regionale Angebot am Denkmaltag.

 

Im Landkreis Germersheim sind geöffnet:

 

 

Stadt Germersheim

(Öffnungszeit – sofern nicht anders angegeben – 14.00-18.00 Uhr)

Festungsanlage in Germersheim

Die Stadt Germersheim öffnet am Tag des offenen Denkmals in der Zeit von 14 bis 18 Uhr Teile der 1834 – 61 nach Plänen des bayrischen Majors Friedrich Ritter von Schmauß gebauten und 1920 – 22 geschleiften Festungsanlage.

Folgende Teile der Festungsanlagen sind von 14.00-18.00 Uhr geöffnet:

-ehem. Zeughaus (Deutsches Straßenmuseum im Zeughaus, Öffnungszeit: 11-18Uhr),

-Ludwigstor -Stadt- und Festungsmuseum,

-Bürgersaal im Stadthaus, ehem. Offizierskasino,

-Fronte Beckers - Mittelpoterne, Infanteriegalerie, Minengalerie, sog. Hufeisen Grabenwehr Fronte Beckers,

-Fronte Lamotte - Infanteriegalerie, Kunstmuseum Prof. Deutsch, nördliches Waffenplatzreduit, Stadtpark Fronte Lamotte

-Kriegerdenkmal Bayerischer Löwe, Luitpoldplatz, 76726 Germersheim

- Weißenburger Tor

- Krypta in der katholischen Kirche St. Jacobus

- Katholische Kirche St. Jakobus, Klosterstr. 11 (Öffnungszeit: 14-17.30 Uhr),

- Katholische Kirche St. Johannes der Täufer, Kirchstraße

 

 

Führungen der Stadt Germersheim:

-13.00 Uhr, Führung auf dem Friedhof (historische Gräber), Treffpunkt: Parkplatz hinter dem Weißenburger Tor (August-Keiler-Str.) neben der Orientierungstafel „Festung“.

-14.00 Uhr, Stadt- und Festungsführung, Treffpunkt: Parkplatz hinter dem Weißenburger Tor (August-Keiler-Str.) neben der Orientierungstafel „Festung“.

-15.00 Uhr, Natur -und Kulturführung, Treffpunkt: Parkplatz hinter dem Weißenburger Tor (August-Keiler- Str.) neben der Orientierungstafel „Festung“.

 

-17.00 Uhr, Deutsches Straßenmuseum, im Zeughaus , Zeughausstr.10.

 

Stadt- und Festungsmuseum im Ludwigstor, Ludwigsring 2

Das Weißenburger Tor und das Ludwigstor bildeten zur Festungszeit die beiden einzigen Eingänge zur Stadt und wurden entsprechend gut bewacht.

Sechs Jahre nach dem Beginn der Arbeiten zum Bau der Festung, also 1840, war das Ludwigstor fertig gestellt. Es war, ebenso wie das 1839 fertig gestellte Weißenburger Tor, nach den Plänen des Münchener Professors Friedrich von Gärtner, gestaltet worden. Professor Friedrich von Gärtner war einer der beiden damaligen Stararchitekten des bayerischen Königs Ludwig I. Das zweistöckige Gebäude ist 73 m lang und musste wegen seines Standorts im Bereich des „Woogs“ (ehemalige Morastarme) auf einem Rost von 850 Eichenpfählen errichtet werden. Die Außenfassade des Gebäudes zieren Statuen, die zwei Krieger in ritterlich – idealisierender Darstellung zeigen, welche der Überlieferung nach den bayerischen König Ludwig I. (1825 – 1848) und den Erbauer der Festung Germersheim, Ingenieur-Oberst Friedrich Ritter von Schmauß (1792 – 1846) darstellen. Nach dem Durchschreiten des Durchgangs befindet man sich an der Innenseite des Ludwigstors, das in seinem Innern das „Stadt- und Festungsmuseum“ beherbergt. Auf einer Ausstellungsfläche von über 1500 m² präsentiert das Museum seine reichhaltigen Sammlungen zur Stadt- und Festungsgeschichte. Vor dem Gebäude sieht man den Grundstein der Festung Germersheim (von 1834) sowie die im Jahr 2008 als Ersatz für die ursprünglich 1891 gepflanzte „Luitpoldlinde“ neue Linde. Auf der gegenüberliegenden Seite (Ludwigsring 3) befindet sich das „Octroi-Häuschen“, in dem zur Festungszeit eine der Stadt zustehende Verbrauchssteuer auf Waren erhoben wurde. 14.00 -18.00 Uhr geöffnet

 

ehem. Zeughaus, (Straßenmuseum), Germersheim, Zeughausstraße 10

Das Zeughaus ist während des Festungsbaues zwischen 1834 und 1861 entstanden. Es ist sowie das Ludwigstor auf Eichenpfählen errichtet worden. Der monumentale Bau mit 73 m Frontlänge und zwei Flügeln von jeweils 20 m Länge war als Defensivgebäude konzipiert und diente mit 37 Geschützständen und zahlreichen Gewehrscharten der Verteidigung wie die Kriegskasernen. In ihm lagerten zur Festungszeit Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Während das Gebäude nach außen den Eindruck eines gewaltigen, wehrhaften Burgbaues erweckt, gleicht es in seiner Stadtfront mit den im Rundbogenstil gehaltenen Fenstern einem Palastbau. Da das Gebäude wertvolles Material in sich barg, ist die Konstruktion besonders stark. An den Ecken weisen die Mauern eine Stärke von bis zu vier Metern auf. Vom Betrachter aus gesehen hinter dem Zeughaus liegt noch eine einschenklige Grabenwehr mit 14 Geschützkasematten.

1986 wurde das Zeughaus saniert und für eine museale Nutzung hergerichtet. Im Zeughaus ist seit 1990 das „Deutsche Straßenmuseum“, das Geschichte und Entwicklung des Straßenbaus mit zahlreichen Ausstellungsgegenständen dokumentiert, untergebracht.

11.00 -18.00 Uhr geöffnet.

 

Führungen:

Dt. Straßenmuseum: 17.00 Uhr


Bürgersaal und Stadtverwaltung

Das 1740 errichtete Gebäude wurde ab 1794 als Kaserne genutzt und ab ca. 1870 als Offizierskasino. 1893 wurde ein Festsaal angebaut, der durch seine aufwendig gestaltete Deckenmalerei besticht. Seit 1973 Sitz der Stadtverwaltung, Kolpingplatz 3, 76726 Germersheim.

14.00 -18.00 Uhr geöffnet.

 

 

Weißenburger Tor, Paradeplatz 10,

Das Weißenburger Tor wurde 1838, zusammen mit dem Ludwigstor im Nordwesten, nach Plänen von Friedrich von Gärtner errichtet. Mit der vorgelagerten Brücke über den Wallgraben vermittelt es einen guten Eindruck der ehemaligen Funktion als Stadttor, heute ist dort ein Tourismus-, Kultur- und Besucherzentrum.

14.00 -18.00 Uhr geöffnet.

 

Aktionen: Kindermalen und Stadtrallye von Denkmal zu Denkmal (für Kinder),

 

Vorträge zum Thema „Bayrischer Löwe“ (14.30 Uhr) und „Denkmalschutz“ (15.30 Uhr),

 

 

Katholische Kirche ST. Jakobus, Germersheim

Die Katholische Kirche St. Jakobus Germersheim ist eine ehemalige Servitenklosterkirche, eine charakteristische Bettelordenskirche, die wohl bald nach Gründung des Klosters durch Kurfürst Ruprecht I. (zwischen 1355 und 1360) erbaut wurde. Beim großen Stadtbrand 1674 wurde sie bis auf die Umfassungsmauern vernichtet. In der Zeit von 1682 bis 1697 erfolgte die Wiederherstellung ohne den um 1460 von der Bürgerschaft errichteten Turm. Man hatte sich später mit einem hölzernen Turm begnügt, der aber Mitte des 19. Jahrhunderts baufällig war und beseitigt werden musste. Im Jahre 1861 wurde dann der Grundstein zu dem heutigen hohen in gotischem Stil gehaltenen Turm gelegt, der 1863 vollendet wurde.

Die Kirche ist eine dreischiffige basilikale Anlage. An der Südseite der Kirche ist das ehemalige Klostergebäude angebaut, in dem heute das Pfarrheim und das Katholische Studentenwohnheim untergebracht sind.

Katholische Kirche St. Jakobus, Klosterstr. 11 (Öffnungszeit: 14-17 Uhr), Kirchenkonzert um 18.00 Uhr im Klosterhof, Klosterstr. 13, anschließend Umtrunk, bei schlechtem Wetter in der Kirche)


Stadtteil Sondernheim

Ehemalige Alte Ziegelei Stubenrauch, Am Rheinhauptdeich zwischen Germersheim und Sondernheim

Die ehemalige alte Ziegelei Stubenrauch direkt am Rhein gelegen, öffnet als technisches Denkmal seine Pforten. Ab ca. 1835 erbautes Ziegeleianwesen mit Rundofen, Fabrikations- und Verwaltungsgebäude, Essen und Trockenhütten, Feldbahnbetrieb. Ziegelfertigung von 1836 – 1978.

Führungen ganztags nach Bedarf, Dauerausstellung im Museum der Ziegelei zum Thema Ziegelherstellung und Verarbeitung, Feldbahnfahrten, Bewirtung der Besucher. Geöffnet von 10.00 -17.00 Uhr. www.ziegelei-sondernheim.de

 

 

Katholische Kirche ST. Johannes der Täufer, Kirchstraße76726 Germersheim, Stadtteil Sondernheim

Sie wurde nach den Plänen des Bauassistenten Ott unter Leitung des Bezirksschaffners Knorr erbaut. Es ist ein neugotischer Bau mit Frontturm. Der Chor hat ein Kreuzgewölbe. Der Kreuzweg war nicht von Anfang an vorhanden, sondern wurde erst in der Amtszeit des Pfarrers Michael Bamberger, die von 1874 bis 1903 dauerte, angeschafft. Geöffnet von 14.00 -18.00 Uhr.

Information zu den einzelnen Objekten in Germersheim gibt es auch unter www.germersheim.eu

oder direkt bei der Stadtverwaltung Germersheim, Kolpingplatz 3, 76726 Germersheim. Tel. 07274/960-0. Die Zentrale im Stadthaus ist montags bis mittwochs von 8-16.30 Uhr, donnerstags von 8-18 Uhr, freitags von 8-12.30 Uhr besetzt. 

 

 

Kandel

 

Fachwerkführung Hauptstraße,

Der Ortskern südlich der St.-Georgs-Kirche und die anschließende Turmstraße sind als Denkmalzone ausgewiesen. Wie aus Inschriften hervorgeht, wurden die Häuser dort 1710-60 errichtet. Die bäuerlichen Anwesen wurden überwiegend in der sog. Fränkischen Haus-Hofbauweise angelegt. Der Wandel dieser Anwesen zu Gasthäusern bis zu den heutigen Geschäftshäusern hat deutliche Spuren in den Fachwerkbauten hinterlassen. Bei der Führung mit Dr. Werner Esser wird diese Entwicklung, die Baugeschichte, die Bauweisen, die vorhandene Symbolik und Ornamente erklärt.

Führung: Beginn 15 Uhr, Dauer ca. 1 Std.

Treffpunkt: Am Plätzel, 76870 Kandel


Info: Südpfalz Tourismus Kandel e.V., Tel.: 07275 619945, E-Mail:

 

St.-Georgs-Kirche, Turmstraße 6, 76870Kandel

 

Weit sichtbarer Turm erbaut 1501-19, Wahrzeichen der Stadt. Der Chor von 1664 umfasst drei Joche und den dreiseitigen Schluss. Spätgotisches Netzgewölbe mit Parallelrippenfiguration und Schildrippen. Die Joche sind durch Gurtrippen getrennt. Langhaus um 1836 erneuert und erweitert: neugotischer Hallenbau mit sechs Jochen, Rippengewölbe und zweigeschossigen Seitenschiffen. 1842 Einweihung der Stiehr-Orgel, 1684-1958 Simultankirche. Geöffnet von 14.00 -18.00 Uhr. Führung: Beginn 14 Uhr, Treffpunkt: Turmstrasse 6, 76870 Kandel

Info: Südpfalz Tourismus Kandel e.V., Tel. 07275 619945, E-Mail:

 

 

Rheinzabern:


Terra -Sigillata- Museum, Rheinzabern, Hauptstraße 35

Das Terra- Sigillata- Museum Rheinzabern nimmt Sie mit auf eine Zeitreise ins römische Tabernae (heutige Rheinzabern). Jh. Zeugnisse der größten römischen Terra-Sigillata-Manufaktur nördlich der Alpen, die bis nach England und der Krim exportierte. Auch werden Führungen im Museum und in den Brennöfen angeboten.

Geöffnet von 11.00– 17.00 Uhr, Führungen 11.30 -16.00 Uhr durch das Museumsteam, Mail: , Infos www.terra-sigillata-museum.de

 

Römische Brennöfen, Faustinastraße 1

In situ erhaltene römische Brennöfen –ein Terra-Sigillata und ein Ziegelbrennofen- aus dem 3 Jh. Zeugnisse der größten römischen Terra-Sigillata-Manufaktur nördlich der Alpen, die bis nach England und der Krim exportierte. Auch werden Führungen im Museum und in den Brennöfen angeboten.

Geöffnet von 14.00 -17.00 Uhr, Führungen zwischen 14.00-17.00uhr

Infos:

Internet: www.terra-sigillata-museum.de, Telefon: 07272/955893. Mail: .

 

Stadtführung Rheinzabern

Führung im Ortskern mit Stationen an der Hauptstraße, Hoppelgasse, Barocktreppe, Kirchplatz, Lourdesgrotte im Pfarrgarten, Brunnen und ehemaliges Milchhäuschen im Flachsmarkt und Ostpforte in der Friedhofstraße. Dabei werden die Hausinschriften an zahlreichen Fachwerkhäusern ebenso betrachtet wie die sog. Hoffmanns-Häuser (Rathaus und Anwesen Hoffmann). Auch wird gezeigt, in welchem Haus J. W. von Goethe mit dem Herzog von Weimar im Sept. 1779 übernachtete. Bei der Führung werden Bilder gezeigt, wie Rheinzabern zu früheren Zeiten aussah. Die Stadtführung mit Annemarie Faust endet am Dr.-Seeber-Haus in der Hauptstraße.

Beginn 14 Uhr

Treffpunkt :Hauptstraße 35, vor dem Terra-Sigillata-Museum 76764 Rheinzabern

 

 

Barockes Fachwerkhaus Dr.-Seeber-Haus, Haupstraße 47

Das barocke Fachwerkhaus an der Erlenbachbrücke ist ein neunachsiger Fachwerkbau, teilweise massiv, und wurde wohl um 1720 errichtet. Der imposante Dachstuhl mit seinem Strebewerk aus Eichenholz und den verzogenen gemauerten Kaminen wurde als Mansarddach ausgeführt. Das Wohnhaus in der Ortsmitte beherbergte zeitweise die Praxis von Dr. Seeber. Derzeit ist das Haus im Inneren entkernt und steht unmittelbar vor einer umfassenden Sanierung. Dadurch sind frühere Farbfassungen und Schablonenmalereien ebenso gut sichtbar wie die Fachwerkkonstruktion und verschiedene Umbauphasen. Nach der Sanierung wird das Haus sechs Wohneinheiten, eine davon barrierefrei, umfassen.

Geöffnet von 10.00 – 17.00 Uhr Führungen nach Bedarf durch Willi Kuhn, Bauherr, und Achim Stadter, Architekt

 

 

Bauernhaus mit Bauerngarten, Ausstellung „Leben und Arbeiten – früher“, Rappengasse 14

 

Typischer südpfälzer Bauernhof in fränkischer Haus-Hofbauweise mit Bauerngarten,. Die ehem. landwirtschaftlich genutzten Nebengebäude, zeigen Utensilien des Leben und Arbeiten früher Generationen auf dem Lande. Der Garten bietet Einblicke die umgebenden noch erhalten alten Tabakschuppen des Ortes. Der großzügig angelegte Bauerngarten der Familie Müller bietet Einblicke in den Grünzug mit dem Erlenbachlauf, auf gärtnerisch genutzte Bereiche und auf alte Tabakschuppen. Der Tabakanbau war in der Südpfalz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Geöffnet von 11.00 -18.00 Uhr, Führungen nach Bedarf, Ansprechpartner: Hildegard und Alfred Mueller, Tel. 07272 6947

 

Minfeld:

Ev. Kirche; Kirchgasse 3

Romanischer Saalbau, 1932 an der Westwand des Chors got. Wandmalereien aus der 1. Hälfte des 14 Jh: entdeckt., am Chorgewölbe u. an der Südwand Reste von Malereien des 15. JH. Darstellung des Christus-Zyklus. Derzeit restauratorische Konservierung der historischen Malereien.

Geöffnet von 11.30Uhr – 18.00 Uhr, Führungen stündlich zwischen 14.00- 17.00 Uhr durch Mitglieder des Fördervereins. Kontakt: Prot. Pfarramt Minfeld-Winden, Tel. 07275 913080, E-Mail: pfarramt.minfeld.winden@evkirchepfalz.