Seniorenbeauftragte im Landkreis Germersheim

Die Seniorenbeauftragten der Orts- und Verbandsgemeinden im Landkreis Germersheim haben ein offenes Ohr für die Anliegen der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Sie sorgen als Mittler  zwischen Bürgern, Verwaltung  und Politik dafür, dass die Bedarfe der älteren Generation aufgenommen, erkannt und weitergetragen werden. Sie sind unparteiisch, entwickeln und pflegen Kontakte zu Vereinen und Einrichtungen der Ortsgemeinde, vermitteln Hilfen und Beratungsangebote und setzen sich für die Interessen der Älteren ein. Sie sind für die Bürgerinnen und Bürger im Ort persönlich zu festgelegten Kontaktzeiten ansprechbar oder auch per Telefon, Brief oder E-Mail.

Auf Landkreisebene bilden die Seniorenbeauftragten ein Netzwerk, in dem Sie sich informieren, austauschen, fortbilden und gemeinsam mit der Kreisverwaltung ortsübergreifende Vorhaben verfolgen.

Im Rahmen des Modellprojekts „Gemeinsam älter werden - Zuhause: Heute, morgen und in Zukunft“, welches im Landkreis mit finanzieller Förderung durch das Bundesministerium für Senioren in den Jahren 2012 -2014 durchgeführt wurde, war es ein zentrales Projektziel, in jeder Gemeinde eine oder einen Seniorenbeauftragte(n) zu benennen.

Adressen Seniorenbeauftragte im Kreis Germersheim

Seniorenbeauftragte...

- sind ansprechbar und hören zu

- beraten und vermitteln Kontakte zu fachkundigen Stellen

- initiieren Hilfen, Begegnungsmöglichkeiten und Serviceleistungen für Ältere

- weisen auf Missstände in der Gemeinde hin

- wahren die Vertraulichkeit von persönlichen Informationen

- informieren und beraten die Ortsverwaltung, Behörden und Institutionen

- arbeiten mit bei der Gestaltung und Entwicklung von Seniorenangeboten

- organisieren gemeinsam mit Anderen Veranstaltungen für die ältere Generation

- kümmern sich um die Anliegen und Bedürfnisse älterer Menschen

- schaffen und halten Kontakte mit den Vereinen im Ort und zu Einrichtungen und Diensten

- bilden ein Netzwerk aller Seniorenbeauftragten im Landkreis zum Informationsaustausch

- halten das Thema „Älter werden in der Wohnortgemeinde“ auf der „Tagesordnung“

- erkennen was in der Gemeinde fehlt, wenn es um ein selbstbestimmtes Leben im Alter geht

- sammeln Lösungsvorschläge und geben sie an die zuständigen Stellen in Verwaltung und Politik weiter

- ....

Dies sind Beispiele aus der Fülle dessen, was die Tätigkeit der Seniorenbeauftragten ausmachen kann. Jede und jeder Seniorenbeauftragte bringt sich mit ihren/seinen Lebens- und Berufserfahrungen, mit ihren/seinen Kompetenzen und Fähigkeiten ein.

Es gibt jedoch auch Themen, die nicht zur Aufgabe der Seniorenbeauftragten gehören, z.B.:

- Rechtsberatung

- Therapie

- Ersatz für professionelle Sozialarbeit

- Rund-um- die-Uhr-Erreichbarkeit

- Fahrdienst