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Prozesswärme im weltweiten Einsatz: Unternehmensbesuch bei der AURA GmbH & Co. KG durch Landrat Dr. Brechtel - WirtschaftsForum Landkreis Germersheim

"Der Binnenhafen hier in Germersheim, ebenso wie der Gleis- und der Bundesstraßen-Anschluss sind überaus vorteilhafte Standortfaktoren für uns", betont Geschäftsführer Patric Burkhart von der AURA GmbH & Co. KG. Zusammen mit Senior-Geschäftsführer Heinrich Gschwindt begrüßte er im September Landrat Dr. Fritz Brechtel, Bürgermeister Marcus Schaile und Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf in seinem Unternehmen in der Germersheimer Siebeinstraße.

Die AURA GmbH & Co. KG baut Lösungen für die industrielle Prozesswärme. Die weltweiten Kunden kommen u.a. aus den Branchen Öl und Gas, Papier und Karton, Kunststoff, Holz, Chemie sowie Ernährung. "So wird z.B. das Frittierfett für eine bekannte deutsche Kartoffelchips-Marke durch eine AURA Anlage aufgeheizt", veranschaulicht Burkhart während des Rundgangs durch den Betrieb, "Wir bauen aber auch Anlagen zur Aufbereitung von Rohöl und liefern diese direkt an die Erdölfelder, z.B. im Irak. Nach dieser Aufbereitung wird das geförderte Rohöl über Pipelines an Raffinerien weitertransportiert ". Der Preis für die stets individuell und nach Kundenwunsch konzipierten Anlagen variiert zwischen 10.000 und 5 Millionen Euro. "Wir überzeugen unsere Kunden durch die Funktionalität und Qualität unserer Anlagen. Dies erreichen wir dadurch, dass Planung und Produktion im selben Haus stattfinden", so Burkhart. Beschäftigt werden ausschließlich Facharbeiter, Techniker, Betriebswirte und Ingenieure. "Dass die meisten der 77 Mitarbeiter aus der nächsten Umgebung, z.B. Bellheim oder Knittelsheim kommen, freut mich", so Landrat Dr. Brechtel, "Attraktive Arbeitsplätze in Wohnortnähe bei zukunftsfähigen Unternehmen, das sind Faktoren, die den Landkreis Germersheim so attraktiv machen". "Apropos erfolgreich", ergänzt Geschäftsführer Gschwindt, "mit aktuell 4.993 Projekten haben wir bald die 5.000er-Marke geknackt". Auch an das Thema Ausbildung wagt sich das Unternehmen nun: Durch Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule in Mannheim plant man nun erstmalig im eigenen Hause ein Student des Ingenieurwesens auszubilden. Über weitere Ausbildungsangebote wird bereits nachgedacht.

Foto (v.l.n.r.): Wirtschaftsförderin Maria Farrenkopf, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Geschäftsführer Heinrich Gschwindt, Bürgermeister Marcus Schaile

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