Kreisverwaltung Germersheim

Offizielle Einweihung des neu gestalteten Rheinvorlands in Germersheim

Am 22. April wurde das neu gestaltete Rheinvorland in Germersheim offiziell durch den Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, Rheinland-Pfalz, Dr. Thomas Griese, den Präsidenten der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, Neustadt/Weinstr., Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Landrat Dr. Fritz Brechtel und Bürgermeister Marcus Schaile eingeweiht.

„Dieses Projekt ist ein weiterer Meilenstein in der positiven Entwicklung der Stadt Germersheim. Germersheim öffnet sich zum Rhein und erhöht damit seine Attraktivität. Das neu gestaltete Rheinufer bietet gute Möglichkeiten für Entspannung und Aktivitäten sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für Gäste und ist ein weiterer Baustein der Naherholung im Kreis“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Die Bürgerinnen und Bürger haben diese Umgestaltung von Anfang an mitgeplant. „Gerne denke ich an die Aktions- und Projekttage „Rheinfinden“ und „Rheinmischen“ zurück, bei denen jeweils große Teile unserer Bevölkerung, vor allem auch viele jüngere Menschen sich aktiv mit Ideen und Kreativität einbrachten. Die Neugestaltung der Uferpromenade mit Aussichtsplattform über dem Rhein, große Sitzbänke, eine „Kulturtreppe“ und ein neuer weitläufiger Spielplatz sind ein Ergebnis davon“, so Marcus Schaile.

Einige Planungen und Ideen werden in naher Zukunft noch verwirklicht, wie z. Bsp. ein neuer Kiosk mit Freisitz und öffentliche Toiletten. An neu aufgestellten Informationsstelen können sich Besucher und Einheimische künftig über die Stadt und das Gebiet am Rhein informieren.

Die Einweihung wurde durch ein zweitägiges Fest begleitet, bei dem die Besucher kulinarische Köstlichkeiten beim großen Food-Truck-Festival sowie ein vielfältiges Musikprogramm genießen konnten.

Das Projekt mit seinen Gesamtkosten von rund 2,3 Millionen Euro wurde zu 80 Prozent vom Land und 20 Prozent von der Stadt Germersheim getragen. 

„Das neue Rheinufer ist ein nicht nur wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung, sondern auch eine begleitende Maßnahme zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Oberrhein“, erläuterte Dr. Thomas Griese. Das Projekt entstand in Zusammenhang mit der Planung des Reserveraumes Hördt. Hier soll auf einer Fläche von etwa 870 Hektar ein Rückhalteraum für etwa 32 Millionen Kubikmeter Rheinhochwasser entstehen.