„JES! – Eigenständige Jugendpolitik mit PEP vor Ort 4“

Jugendbeteiligung stärken – Kreis Germersheim ist Teil des Landesprojekts

Jugendlichen eine Stimme geben, dadurch Interesse an demokratischen Prozessen wecken und Politikverdrossenheit vorbeugen: Um sich auf diesen Weg zu machen, nimmt der Landkreis Germersheim aktuell am Projekt „JES! – Eigenständige Jugendpolitik mit PEP vor Ort“ teil, das bereits im vierten Durchgang vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung durchgeführt wird. Passend zur Jugendstrategie des Landes Rheinland-Pfalz „jung, eigenständig stark“ (JES), geht es bei diesem Praxisentwicklungsprojekt (PEP) darum, Jugendpolitik zu stärken und dauerhaft strukturell zu verankern. Christoph Buttweiler erklärt: „Dafür sind die Kolleginnen und Kollegen aus dem Jugendamt, die die Projektgruppe bilden, regelmäßig mit den drei anderen teilnehmenden Kommunen im Austausch und werden von Referentinnen und Referenten aus der Wissenschaft geschult.“

„Das Projekt kann langfristig zur politischen Bildung im Landkreis beitragen. Für die Jugendlichen ist es wichtig zu sehen, dass ihre Meinungen und Wünsche ernst genommen werden. Dafür ist es maßgebend, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sind und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.“, betont die Leiterin des Jugendamts Denise Hartmann-Mohr.

Das Projekt im Kreis Germersheim wird Anfang 2026 zunächst in der Verbandsgemeinde Kandel beginnen und soll später auf weitere Verbandsgemeinden ausgeweitet werden. „So unterstützen wir die Verbandsgemeinden auch dabei, den Verpflichtungen nachzukommen, die sich aus der Gemeindeordnung ergeben.“, ergänzt Christoph Buttweiler. Demnach muss die Kommune Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die deren Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen.