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Neues Standortkonzept für die Kreisverwaltung Germersheim
Kosteneffizienz, Modernisierung der Verwaltung und besserer Service
Kandel–Bellheim–Rülzheim–Germersheim: Die Umzugspläne der Kreisverwaltung Germersheim nehmen konkrete Formen an – vorausgesetzt, der Kreistag stimmt dem neuen Standortkonzept zu. „Wir stehen vor einer notwendigen und umfassenden Modernisierung. Dazu gehören unter anderem die Digitalisierung sowie die Verbesserung unserer Gebäudesituation. Mit dem Kauf des ehemaligen Sparkassengebäudes in Kandel und dem geplanten Verkauf des maroden 1950er-Jahre-Gebäudes am Luitpoldplatz in Germersheim haben wir unser gesamtes Standortkonzept auf den Prüfstand gestellt“, erklärt Landrat Martin Brandl.
Alle Standorte wurden kostentechnisch intensiv analysiert. Darüber hinaus flossen weitere Kriterien wie Erreichbarkeit – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln –, Serviceorientierung, Barrierefreiheit und technische Ausstattung in die Bewertung ein. Die Analyse zeigt, dass das Gebäude in der 17er Straße, in dem sich große Teile des Jugendamtes, der Ordnungsbehörde und der Zulassungsstelle befinden, im Vergleich zu den Alternativen weniger zukunftsfähig, z. B was die räumliche und technische Situation betrifft, abschneidet. Daher soll, trotz des jahrelangen guten Miteianders mit dem Vermieter, eine Abmietung des Gebäudes erfolgen. Gleichzeitig wird der Standort Waldstraße (u.a. Arbeitscontainer), wie im Umzugskonzept für Kandel schon beschlossen, aufgegeben.
Parallel dazu haben sich für den Kreis zwei Mietoptionen ergeben: Teile des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Möbelherstellers Nolte sowie ein Teil des bisher von ITK -Engineering genutzten Gebäudes in Rülzheim. „Dabei handelt es sich um zwei moderne Gebäude, in denen wir eine große Anzahl an Kolleginnen und Kollegen unterbringen können. Diese Chance haben wir ausgelotet, entsprechende Verhandlungen geführt und könnten beide Gebäude zunächst bis Ende 2029 anmieten“, so Brandl.
Sofern der Kreistag dem Konzept am 9. März zustimmt, wird der Standort Luitpoldplatz bis zum Sommer geräumt und nach Rülzheim verlagert. Gleichzeitig soll das Nolte-Gebäude schrittweise bis Ende 2027 zu einem großen „Sozialstandort“ entwickelt werden. In Kandel wird nach den erforderlichen Umbauarbeiten ab Mitte 2027 ein breites Portfolio an Dienstleistungen aus beinahe allen Bereichen der Kreisverwaltung angeboten; insbesondere das Gesundheitsamt wird dort künftig seinen Sitz haben.
Landrat Brandl betont: „In diesen Planungen sind noch zahlreiche Details zu klären. Heute können wir noch nicht für alle Sachgebiete der Kreisverwaltung verbindlich sagen, wo sie wann genau angesiedelt sein werden. Ich kann jedoch zusichern, dass wir mit diesem Konzept die Weichen für eine moderne, konkurrenzfähige Verwaltung stellen, die ihre Aufgaben mit zeitgemäßen Mitteln und Angeboten für ihre Kundinnen und Kunden erfüllt.“
Die Sparkasse Südpfalz will das 1950er-Jahre-Gebäude am Luitpoldplatz in Germersheim abreißen und neu errichten. Während dieser Bauphase kann die Kreisverwaltung ihr benachbartes historisches Festungsgebäude aus technischen Gründen nicht nutzen. „Dieser Zeitraum wird voraussichtlich bis Ende 2029 dauern. Wir nutzen diese Zeit, um auch diesen Standort zu sanieren und bis 2029 ein finales, langfristiges Standortkonzept der Kreisverwaltung im Sinne der Menschen, unseren Kunden, im Landkreis zu erarbeiten“, so Brandl abschließend.