Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März 2026

Büro "Migration & Integration" für mehr Verständnis und gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden in diesem Jahr vom 16. bis 29. März 2026 unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ statt.

Bundesweit beteiligen sich viele Akteurinnen und Akteure an Aktionen für Demokratie und stehen gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung sowie für Vielfalt ein.

Das Büro für Migration und Integration der Kreisverwaltung Germersheim unterstützt Akteure vor Ort mit
Diversity-Boxen. Die Boxen können kostenlos von Kindergärten, (Grund-)Schulen, den Familienbüros oder anderen Aktiven für Aktionen zur Vielfalt im Landkreis Germersheim ausgeliehen werden.

Sie bieten den Ausleihenden die Möglichkeit, sich kreativ und spielerisch an das Thema Diversity heranzutasten und sich mit unserer vielfältigen Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Die Boxen enthalten unter anderem:

  • Puzzles und Bücher zu Hautfarben und Geschlechterrollen
  • Spiele, um das eigene Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu steigern
  • Memories mit Bildern verschiedener Menschen und unterschiedlichen Familienkonstellationen
  • Karten- und Fädelspiele mit Familien aus aller Welt
  • sowie extra große Ausmalbilder und dazu passende Buntstifte mit Hautfarbtönen, die den Kindern spielerisch die Vielfalt in der Gesellschaft und den Gesichtern der Menschen zeigen sollen.

Mit diesen Diversity-Boxen möchte das Büro für Migration und Integration einen Beitrag zu mehr Verständnis für Vielfalt und gegen Rassismus im Landkreis Germersheim leisten.

Interessierte können sich bei Interesse an das Büro für Migration und Integration, Frau Lindner/Frau Valencia, Tournuser Platz 2, 76726 Germersheim, Tel. 07274/53-487, -2899, E-Mail: integration@kreis-germersheim.de wenden.

Hintergrund:

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus orientieren sich zeitlich am 21. März, dem Internationalen Tag zur Überwindung rassistischer Diskriminierung, der an die Proteste gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes 1960 und deren gewaltsame Unterdrückung in Sharpeville, Südafrika erinnern soll. Im Jahr 1966 riefen die vereinten Nationen den Gedenktag an die Opfer dieses Massakers aus, der sich später um die Internationalen Wochen gegen Rassismus erweiterte. Seit 2016 werden die Wochen in Deutschland durch die „Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus“ koordiniert.