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Digitaler Angelschein, die Kormorane und die Stärkung der Vereinsarbeit waren zentrale Themen
Landrat Martin Brandl trifft Angelvereine: Fokus auf Nachwuchs und Vernetzung

Beim gemeinsamen
Austausch. Foto: KVGER/abraham
Auf Einladung von Landrat Martin Brandl kamen gestern erneut zahlreiche Vertreter der Angelvereine aus dem Landkreis Germersheim in der Kreisaula zusammen. Das Treffen setzte die im vergangenen Jahr begonnene Dialogreihe fort, bei der die Kreisverwaltung den direkten Kontakt zu ehrenamtlich Engagierten sucht, um aktuelle Themen und Wünsche aus der Praxis zu hören.
Ein zentraler Diskussionspunkt des Abends war der geplante digitale Angelschein. Hier zeigten sich die Vereinsvertreter skeptisch: Die Rückmeldungen machten deutlich, dass eine rein digitale Verwaltung des Scheins für die Vereine derzeit keine Priorität hat. Stattdessen artikulierten die Vertreter einen weit dringenderen Bedarf: Eine moderne Plattform für den Austausch, die vor allem die Jugendarbeit unterstützt.
Ziel soll es sein, junge Menschen für den Angelsport und den damit verbundenen Naturschutz zu begeistern, die Vereine untereinander besser zu vernetzen und so den Nachwuchs nachhaltig zu fördern. „Das Ehrenamt lebt vom Nachwuchs. Wenn wir die Digitalisierung nutzen, um die Kommunikation unter den Jugendlichen und die Vernetzung der Vereine zu stärken, unterstützen wir die Zukunftsfähigkeit der Vereine direkt“, so Landrat Martin Brandl.
Neben der Nachwuchsförderung brannte den Anglern ein weiteres Thema unter den Nägeln: die Herausforderungen durch Kormorane an den heimischen Gewässern. Die Vereine berichteten von den Auswirkungen auf den Fischbestand und nutzten den Abend für einen intensiven, offenen Austausch über mögliche Lösungsansätze und Erfahrungen aus der täglichen Praxis untereinander.
Landrat Martin Brandl betonte die Bedeutung des Formats: „Der direkte Kontakt zeigt uns, wo wir als Verwaltung unterstützen können und wo pragmatische Lösungen gefragt sind. Die enge Verzahnung zwischen Naturschutz und Vereinsarbeit ist für unseren Landkreis von unschätzbarem Wert.“
Das Treffen endete mit dem Versprechen des Landrats, die Impulse – insbesondere zur gewünschten Vernetzungs-Plattform für Jugendliche – mit in die Verwaltung zu nehmen, zu prüfen und im engen Dialog mit den Vereinen zu bleiben.