Ausschreibung des Albert-Haueisen-Kunstpreises 2026

Der Landkreis Germersheim (Veranstalter) vergibt zum 23. Mal den von ihm zur Förderung der bildenden Kunst gestifteten „Albert-Haueisen-Kunstpreis“.

Der mit insgesamt 7.000 Euro dotierte Kunstpreis wird gemeinsam für Malerei, Grafik und Plastik vergeben. An der Ausschreibung können sich alle Künstler*innen, die in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg oder dem Elsass wohnen/arbeiten, beteiligen.

Der Kunstpreis wird in Form eines Haupt- sowie eines Förderpreises vergeben. Diese Preise können entsprechend einem Vorschlag der Jury auch auf mehrere Arbeiten verteilt, vergeben werden, wobei für den Hauptpreis ein Betrag von 5.000 Euro und für den Förderpreis ein Betrag von 2.000 Euro zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erhalten die Preisträger die Möglichkeit im Folgejahr in Jockgrim, im „Zehnthaus“, auszustellen. Jede(r) Bewerber*in kann maximal fünf Arbeiten einreichen; diese dürfen bei anderen Wettbewerben noch nicht prämiiert worden und nicht älter als fünf Jahre sein.

  • Für das zunächst stattfindende Vorauswahlverfahren werden die Kunstwerke lediglich durch Fotos vorgestellt, wobei diese auch in Katalogen oder Dokumentationen enthalten sein können.
  • Die Bewerbungsunterlagen können nur durch Postversand eingereicht werden.
  • Der beigefügte Exponatenpass ist ausgefüllt mit einem aktuellen Lebenslauf einzureichen.
  • Die schriftlichen Bewerbungsunterlagen dürfen das Format DIN A4 nicht übersteigen.
  • Ein ausreichend frankierter Rückumschlag oder Rückporto (in Briefmarken) muss beigefügt sein, da nur dann eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt. Evtl. kann auch nur eine Benachrichtigung über E-Mail erfolgen.
  • Die schriftliche Bewerbung mit den Anlagen ist bis spätestens 21. August 2026 (Poststempel) zu richten an die Kreisverwaltung Germersheim, Kunstpreis, z. Hd. Fr. Träber, Luitpoldplatz 1, 76726 Germersheim.

Aus den eingesandten Arbeiten wird durch eine unabhängige Jury eine Vorauswahl getroffen. Die Bewerber werden nach der Vorauswahl über eine Berücksichtigung in der Prämiierungsausstellung verständigt und zur Übersendung der Originalwerke aufgefordert (Anlieferung: Samstag 31. Oktober 2026, 10 bis 13 Uhr). In der Endjury wird über den Haupt- sowie über den Förderpreis entschieden. In der anschließenden Prämiierungsausstellung, werden von allen berücksichtigten Bewerbungen, ausgewählte Originalwerke in Jockgrim („Zehnthaus“ = Ausrichter), im Zeitraum vom 15. November bis 13. Dezember 2026, ausgestellt.

Formatvorgabe der Originalwerke für die Ausstellung:

Objekt/Skulptur: je Teil max. 25 kg Gewicht

Bild: Einteilige oder mehrteilige Kunstwerke dürfen die Gesamtmaximalgröße 150x150 cm nicht überschreiten.

Der Hin- und Rücktransport dieser Werke erfolgt auf Kosten und Gefahr der Bewerberin bzw, des Bewerbers. Die zur Prämiierungsausstellung zugelassenen Werke werden vom Veranstalter ab der Zeit der Anlieferung bis zum Abholtermin, in Höhe des angegebenen Versicherungswertes, versichert.

Vom Landrat des Kreises Germersheim wurden in die unabhängige Jury berufen: Simone Maria Dietz (Kunsthistorikerin M.A.), Dr. Annette Reich, (stellv. Direktorin Pfalzgalerie), Brigitte Sommer (Künstlerin), Sandro Vadim (Künstler) und Jürgen Heinz (Künstler), Klaus Raithel (Journalist)

Die Entscheidung der Jury ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Germersheim, Juni 2026

gez. Martin Brandl
Landrat

Hier finden Sie die Bewerbungsunterlagen zum Download.