Feierliche Einbürgerungen im Landkreis Germersheim

99 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger begrüßt

Im Bürgersaal der Stadtverwaltung Germersheim wurden in zwei feierlichen Zeremonien insgesamt 99 Menschen aus aller Welt offiziell in die deutsche Staatsgemeinschaft aufgenommen.

99 neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger werdenim Bürgersaal begrüßt
© KV GER/mda

Beim ersten Termin überreichte Landrat Martin Brandl den neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern ihre Einbürgerungsurkunden. „Mit Ihrer Einbürgerung setzen Sie ein klares Zeichen der Zugehörigkeit zu unserem Land und seinen Werten. Ich ermutige Sie ausdrücklich, sich aktiv am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben zu beteiligen – denn Integration gelingt dort, wo Menschen sich einbringen: in Vereinen, im Ehrenamt oder im täglichen Miteinander“, so Landrat Brandl in seiner Festansprache. Beim zweiten Termin vertrat der Kreisbeigeordnete Christian Völker den an diesem Tag erkrankten Landrat Martin Brandl. Auch er hieß die Neu-Eingebürgerten willkommen und betonte die Bedeutung des gesellschaftlichen Engagements für das Zusammenleben im Landkreis.

Unter den insgesamt 99 Eingebürgerten stellten Bürgerinnen und Bürger aus der Türkei mit 31 Personen die mit Abstand größte Gruppe, gefolgt von Menschen aus Serbien (8) sowie Albanien (6). Die Herkunftsländer reichten von verschiedenen europäischen Staaten und dem Nahen Osten über West- und Zentralafrika bis hin zu Südamerika und Asien. Die weitesten Anreisen nach Germersheim hatten dabei Personen aus Peru, Brasilien sowie Australien. Für eine feierliche Atmosphäre sorgten Lehrkräfte der städtischen Musikschule Germersheim: Beim ersten Termin begleitete Gitarrenlehrer Roman Taranov die Urkundenübergabe mit einfühlsamen Gitarrenklängen und der Nationalhymne. Beim zweiten Termin übernahm Ayun Shim den musikalischen Part. Neben dem gemeinsam von den Anwesenden gesungenen Deutschlandlied spielte sie das Stück „Liebesgruß“ von Edward Elgar und verlieh dem Anlass damit einen ganz besonderen Rahmen.