In der Kreisverwaltung Germersheim

Bürgerbeauftragter war zu Gast

Der neue rheinland-pfälzische Bürgerbeauftragte und Beauftragte für die Landespolizei, Martin Haller, hat sich dieser Tage zu seinem ersten Außen- und Bürgertermin die Kreisverwaltung Germersheim ausgesucht. Seit Ende April ist Haller für zunächst acht Jahre im Amt. Im Rahmen seines Besuchs nahm er sich Zeit für persönliche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis.

Insgesamt sieben Menschen nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt mit dem Bürgerbeauftragten zu besprechen. Die Themen reichten von Grundstücksangelegenheiten über Fragen der Pflege bis hin zu Aspekten des Klimaschutzes. Ziel des Formats „Ansprechpartner vor Ort“ ist es, niedrigschwellig zuzuhören, Anliegen einzuordnen und bei Bedarf zwischen Bürgerinnen und Bürgern sowie Verwaltung zu vermitteln.

Der neue rheinland-pfälzische Bürgerbeauftragte hat sich für seinen ersten Außen- und Bürgertermin die Kreisverwaltung Germersheim ausgesucht.
Der neue rheinland-pfälzische Bürgerbeauftragte hat sich für seinen ersten Außen- und Bürgertermin die Kreisverwaltung Germersheim ausgesucht.

Zuvor hatte sich Martin Haller mit Landrat Martin Brandl ausgetauscht. Beide kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit im rheinland-pfälzischen Landtag. Dabei wurde die Bedeutung einer bürgernahen Verwaltung ebenso betont wie die Rolle des Bürgerbeauftragten als vermittelnde Instanz. Brandl erklärte: „Es freut mich sehr, dass sich Martin Haller für seine Premiere die Kreisverwaltung in Germersheim ausgesucht hat. Der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Verwaltung. Martin Haller bringt große Erfahrung, ein feines Gespür für die Anliegen der Menschen und eine klare, lösungsorientierte Haltung mit. Sein Besuch zeigt, wie wichtig es ist, Anliegen frühzeitig aufzugreifen und gemeinsam nach Wegen zu suchen.“

Martin Haller unterstrich die Bedeutung seines Amtes für das Vertrauen in staatliches Handeln: „Vertrauen in den Staat entsteht nicht nur in großen politischen Debatten. Es entsteht im Alltag. Dort, wo Menschen erleben, ob sie gehört werden, ob Verfahren verständlich sind und ob staatliches Handeln für sie nachvollziehbar bleibt.“  Mit Formaten wie dem Besuch in Germersheim möchte er nah an den Alltagserfahrungen der Menschen bleiben und gleichzeitig dazu beitragen, Verwaltung transparenter und verständlicher zu machen.