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200 Kräfte im Einsatz
Eilmeldung: Großbrand in Lustadt
Großbrand bei Recyclingfirma in Lustadt
Feuerwehren aus dem Landkreis im Einsatz
Aktuell läuft unter der Leitung der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lingenfeld ein Großeinsatz der Feuerwehren auf dem Gelände der Firma Riwald Recycling in Lustadt. Dort ist es am heutigen Montagnachmittag (20. April) zu einem Großbrand gekommen. Nach derzeitigem Stand wurden keine Personen verletzt.
Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden gegen 14.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen brennt Elektroschrott auf dem Betriebsgelände. Aufgrund der Lage wird eine umfangreiche Brandbekämpfung eingeleitet. Mehrere Drehleitern sind im Einsatz. Zusätzlich wird eine Riegelstellung aufgebaut, um eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Bereiche zu verhindern.
Im Einsatz sind Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis sowie die Werkfeuerwehr Daimler Germersheim. Insgesamt befinden sich etwa 200 Einsatzkräfte vor Ort. Auch Landrat Martin Brandl und der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur, Christian Betzel, sind an der Einsatzstelle.
Die Löschwasserversorgung wird unter anderem durch einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen sichergestellt, die fortlaufend Löschwasser zur Einsatzstelle bringen.
Hinweis an die Bevölkerung
Die Bevölkerung wird gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Einsatzgebiet sollte weiträumig umfahren werden, da es aufgrund des Einsatz- und Pendelverkehrs zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Der Einsatz dauert aktuell (Stand 17.05 Uhr) noch an. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.
UPDATE von 18 Uhr
Das Feuer ist seit 17 Uhr unter Kontrolle. Alle in der betroffenen Halle gelagerten Druckgasflaschen wurden zwischenzeitlich aus dem Gefahrenbereich geborgen. Aktuell wird das Dach der Halle kontrolliert entfernt, um weitere gezielte Löscharbeiten und Nachlöscharbeiten zu ermöglichen. Die Maßnahmen erfolgen unter enger Abstimmung der Einsatzleitung mit der Unteren Wasserbehörde.
Parallel dazu finden fortlaufend Messungen auf mögliche Schadstoffe in der Umgebung statt. Nach bisherigem Stand konnten weder in der Luft noch in angrenzenden Gewässern Schadstoffbelastungen festgestellt werden. Eine Gefährdung der Bevölkerung besteht demnach derzeit nicht.
Insgesamt sind aktuell rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und unterstützenden Organisationen im Einsatz. Der Einsatz dauert weiterhin an.
Fotos: Feuerwehr der VG Lingenfeld, Tim Schlindwein