Rheinland-pfälzisches Landwirtschafts- und Umweltministerium

Enge Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Germersheim

Unnötige Behördengänge streichen und Verwaltungsprozesse vereinfachen: Der Landkreis Germersheim und das Land Rheinland-Pfalz treiben konkrete Verbesserungen für die Menschen vor Ort voran. Bei einem Arbeitstreffen in Rülzheim vereinbarten Landrat Martin Brandl und Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider eine enge Zusammenarbeit zur Umsetzung verschiedener Projekte. Wie moderne und bürgernahe Verwaltung konkret aussieht, zeigt die geplante Neuregelung beim Fischereischein.

Das Foto (KV GER / mda) zeigt die Ministerin und den Landrat in einem Waldstück bei Rülzheim, wo sie sich vor einem Termin in den neuen Räumen der Kreisverwaltung getroffen hatten.
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Die Ministerin und den Landrat in einem Waldstück bei Rülzheim, wo sie sich vor einem Termin in den neuen Räumen der Kreisverwaltung getroffen hatten.

Angler im Landkreis und im gesamten Land profitieren in Zukunft von spürbar schlankeren Abläufen. Der Fischereischein wird künftig grundsätzlich unbefristet ausgestellt, womit der wiederkehrende Gang zum Amt ersatzlos entfällt. Zudem kann der Nachweis flexibel digital auf dem Smartphone oder als kompakte Scheckkarte geführt und die Fischereiabgabe direkt online beglichen werden. Ergänzt wird die Reform durch die vereinfachte Anerkennung von Prüfungen anderer Bundesländer sowie das Entfallen des Jugendfischereischeins. Ministerin Christine Schneider betont, dass die Digitalisierung gezielt dafür genutzt werde, Wege und Schranken abzubauen und den Menschen direkt Zeit und Aufwand zu sparen. Als gewässerreichster Landkreis in Rheinland-Pfalz, werden sich die Kreisverwaltung und die Kommunen weiter in diesem Projekt einbringen.

Neben den Fischereithemen stand auch der Hochwasserschutz im Zentrum des Austauschs. Die Ministerin gab sich optimistisch, dass bis Ende des Jahres Klarheit zum weiteren Fortgang des Großprojekts „Hochwasser-Reserveraum Hördter Rheinaue“ bestehe. „Der Hochwasserschutz entlang des Rheins ist von ganz besonderer Bedeutung. Dessen sind sich auch die Umweltverbände bewusst. Daher bin ich optimistisch, dass es eine gute Lösung für Mensch und Natur geben wird“, so Christine Schneider. Landrat Martin Brandl unterstreicht dabei die Dringlichkeit des Projekts: „Wir haben nun schon fast ein Jahr verloren seitdem der NABU gegen den Planfeststellungsbeschluss vorgegangen ist. Wir brauchen dringend ein Signal, dass die Umsetzung des weiteren Hochwasserschutzes beginnen kann.“