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Mehr Sicherheit im Katastrophenschutz
Landkreis beschafft neuen Abrollbehälter Gefahrgut
Der Katastrophenschutz im Landkreis Germersheim wird weiter modernisiert und zukunftsfähig aufgestellt. Der Kreistag hat in seiner jüngsten Sitzung die Beschaffung eines hochmodernen Abrollbehälters Gefahrgut (AB-G) für den Gefahrstoffzug der Region beschlossen. „Mit dieser zukunftsweisenden Investition stärken wir den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Einsatzkräfte bei komplexen Schadenslagen mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Stoffen nachhaltig“, betont Landrat Martin Brandl. „Der neue Abrollbehälter ist ein unverzichtbarer Baustein für eine moderne, leistungsfähige Gefahrenabwehr. Er garantiert, dass unsere gut ausgebildeten Helferinnen und Helfer auch in Zukunft auf erstklassiges Material zurückgreifen können, um im Ernstfall schnell und effektiv überörtlich Hilfe zu leisten“, so Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christian Betzel im Nachgang der Kreistagssitzung.
Als untere Katastrophenschutzbehörde ist der Landkreis gesetzlich dazu verpflichtet, eine leistungsfähige Einheit zur Abwehr von Gefahrgutrisiken vorzuhalten. Der neue Abrollbehälter dient dem Transport von Spezialausrüstung sowie der schnellen Bereitstellung von Auffang-, Abdicht-, Mess- und Dekontaminationsmaterial direkt am Einsatzort. Das moderne System ersetzt einen alten Gerätewagen aus dem Jahr 1993, der nicht mehr zeitgemäß war. Neben den Einsätzen im Kreisgebiet wird das System auch zur überörtlichen Unterstützung benachbarter Regionen im Rahmen der Amtshilfe eingesetzt.
Die Gesamtkosten für die Beschaffung des einsatzbereiten Behälters inklusive Beladung belaufen sich auf rund 565.000 Euro. Unterstützt wird die Maßnahme durch eine Förderung des Landes Rheinland-Pfalz (aus 2025) in Höhe von 120.000 Euro.