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Drei Maßnahmen sollen ab September realisiert werden
Mehr Sicherheit und Komfort für den Radverkehr im Landkreis
Der Landkreis Germersheim investiert weiter in eine moderne und sichere Radverkehrsinfrastruktur. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz Fördermittel für drei wichtige Radwegeprojekte bewilligt hat, laufen nun die Vorbereitungen für die Umsetzung. Der Baubeginn ist, vorbehaltlich des weiteren Vergabeverfahrens, für September 2026 vorgesehen. Insgesamt investiert der Landkreis rund 2,04 Millionen Euro in die Erneuerung der Radwege entlang der K 10 und der K 29 sowie in den Ausbau der ehemaligen K 23 zwischen Schaidt und der L 545 zu einem rund sieben Kilometer langen Rad- und Gehweg. Das Land unterstützt die Maßnahmen mit Fördermitteln in Höhe von rund 1,35 Millionen Euro.
„Wir wollen den Menschen im Landkreis attraktive Alternativen zum Auto bieten - für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit. Gute Radwege erhöhen die Verkehrssicherheit, steigern die Lebensqualität und stärken den klimafreundlichen Verkehr. Dass wir jetzt gleich drei Projekte auf den Weg bringen können, ist ein großer Gewinn für den Landkreis Germersheim. Mein Dank gilt dem Land Rheinland-Pfalz für die finanzielle Unterstützung und allen Beteiligten, die die Umsetzung möglich machen“, sagt Landrat Martin Brandl.
Die beiden Sanierungsmaßnahmen an den Kreisstraßen K 10 und K 29 betreffen wichtige Verbindungen des Alltagsradverkehrs. Der Radweg entlang der K 29 zwischen Germersheim und dem Gewerbegebiet „Insel Grün“ sowie der Radweg an der K 10 zwischen der L 549 und Jockgrim werden auf jeweils rund 1,3 Kilometern grundlegend erneuert. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit und den Fahrkomfort nachhaltig zu verbessern.
Das größte Einzelprojekt ist der Umbau der ehemaligen K 23. Auf der rund sieben Kilometer langen Strecke entsteht im Bienwald ein hochwertiger Rad- und Gehweg. Es wird eine sichere und attraktive Radverbindung von Schaidt in Richtung Scheibenhardt und der französischen Grenze geschaffen. Neben dem Rad- und Fußverkehr steht der Weg weiterhin auch dem forstwirtschaftlichen Verkehr zur Verfügung. „Mit den drei Maßnahmen investieren wir gezielt in dauerhaft sichere und leistungsfähige Radverkehrsverbindungen. Besonders der neue Rad- und Gehweg auf der ehemaligen K 23 ist ein zukunftsweisendes Projekt, das den Alltags- und Freizeitradverkehr gleichermaßen stärkt“, betont der für den Kreisstraßenbau zuständige Kreisbeigeordnete Christian Völker
Die Bauleistungen werden derzeit im Auftrag des Landkreises Germersheim durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) Speyer öffentlich ausgeschrieben. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens ist der Baubeginn Mitte September vorgesehen. Über den Bauablauf sowie mögliche Verkehrseinschränkungen während der Bauzeit wird der Landesbetrieb Mobilität rechtzeitig informieren.