- Bürgerservice
- Dienstleistungen, Ansprechpartner
- Jugend, Soziales, Gesundheit
- Ausländer, Integration
- Gesundheit, Veterinärwesen
- Kinder, Jugend & Familie
- Kita, Hort, Kindertagespflege
- Elterngeld: Antrag und Beratung
- Beistandschaft und Beurkundung
- Soziale Dienste im Kreis Germersheim
- Eingliederungshilfe im Jugendamt
- Verwaltung und Finanzen
- Jugendbildung im Kreis Germersheim
- Netzwerk Frühe Hilfen
- Häuser der Familie - Familienbüros
- Netzwerk Kindeswohl & Kindergesundheit
- Jugendhilfeplanung - Orga und Konzepte
- Ombudschaft und Beschwerdestelle
- Jugendamt im Kreis Germersheim
- Schulen und Bildung
- Soziales, Senioren, Gleichstellung
- Kreisvolkshochschule
- Bauen, Umwelt, Abfall, Klima
- Ordnung, Verkehr, Wirtschaft, Tourismus
- Zentraler Service
- Aktuelles
- Bekanntmachungen
- Themen & Projekte
- Vorsorge im Not- und Katastrophenfall
- Energiesparen heißt Geld sparen und Klimaschutz
- Albert-Haueisen-Kunstpreis
- Die Arbeiten von Annette Czopf und Viktoria Shylova überzeugten die Jury
- Einladung Preisverleihung des Albert-Haueisen-Kunstpreises
- Einladung an alle Interessierten zur Preisverleihung und Ausstellungseröffnung
- Haueisen-Kunstpreis 2022 verliehen
- Haueisenpreis: Vorjury hat Auswahl getroffen
- Haueisen-Kunstpreis 2019 verliehen
- Bisherige Preisträger Preis
- Ausschreibung des Albert-Haueisen-Kunstpreises 2026
- Aufruf des Landrats „Albert-Haueisen-Kunstpreis“
- Kunstschaffende gesucht
- Fotoprojekt Demokratie
- Medien, Presse
- Stellen, Ausbildung
- Sitzungen, Gremien
- Online Dienste ✔
- Landkreis
Forum Ladeinfrastruktur für die Logistik
Südpfalz setzt Impulse für die Zukunft des elektrischen Güterverkehrs
Mit knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, vorwiegend aus dem Bereich Logistik, hat das „Forum Ladeinfrastruktur für die Logistik“ in der Stadthalle Kandel ein starkes Zeichen für die Zukunft des klimafreundlichen Straßengüterverkehrs gesetzt. Eingeladen hatten die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Stadt Landau im Rahmen ihrer Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsförderung Südpfalz.
Bereits zum Auftakt der Konferenz wurde im Gespräch der drei Verwaltungschefs deutlich, welche strategische Bedeutung das Thema für die Region hat: Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur entwickelt sich zunehmend zum entscheidenden Standortfaktor für die Südpfalz als bedeutende Industrie- und Logistikregion. Im weiteren Verlauf griffen hochkarätige Keynotes zentrale Fragestellungen der Transformation auf – von den konkreten Anforderungen an Ladeinfrastruktur aus Sicht der Fahrzeughersteller bis hin zu grundsätzlichen Überlegungen zur Rolle der Netze im Zuge der Energiewende.

© KV GER/aj
V.l.n.r.: Landräte Seefeldt, SÜW, Brandl, GER und Landaus OB Dr. Geißler.
In den anschließenden Praxis- und Diskussionsformaten wurde die Umsetzung greifbar: Vertreter aus Logistik und Energiewirtschaft berichteten über Erfahrungen beim Depotladen am Firmengelände, neue Kooperationsmodelle sowie den Aufbau öffentlicher Ladeparks für den Fernverkehr. Dabei zeigte sich, dass insbesondere Planungssicherheit und der Ausbau der Netzinfrastruktur von vielen Unternehmen als zentrale Voraussetzungen für Investitionen gesehen werden.
Das abschließende Podium bündelte die Perspektiven aus Wirtschaft, Forschung und Politik und machte deutlich, dass die Transformation nur im engen Schulterschluss aller Akteure gelingen kann. Entsprechend groß war auch der Bedarf an Austausch: Die Veranstaltung bot über den gesamten Nachmittag hinweg Raum für intensive Gespräche, neue Kontakte und konkrete Projektansätze.
Martin Brandl, Landrat des Landkreises Germersheim und Initiator des Forums, verwies darauf, dass nun der nächste Schritt folgen muss: „Es gilt, konkrete Projektinteressen sichtbar zu machen, Investitionsbereitschaft zusammenzuführen und Kooperationen gezielt anzustoßen, um ins Handeln zu kommen.“ Auch Dietmar Seefeldt, Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße, betonte die Bedeutung des begonnenen Dialogs und hob hervor: „Jetzt gilt es, diese Plattform zu nutzen, die Vernetzung weiter zu vertiefen und die unterschiedlichen Interessen dauerhaft zusammenzuführen.“ Für Dominik Geißler, Oberbürgermeister der Stadt Landau, steht zugleich die überregionale Dimension im Fokus: „Wenn Deutschland beim klimafreundlichen Güterverkehr wettbewerbsfähig bleiben will, darf der Ausbau der Ladeinfrastruktur nicht länger im Klein-Klein erfolgen. Die Fördermittel des Bundes sind bislang eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen den Mut, große regionale Lösungen zu entwickeln – bis hin zu gemeinsamen Ladezentren – und wir müssen den Druck auf Bundesebene erhöhen. Kommunen allein können diese Transformation nicht stemmen. Dafür braucht es deutlich mehr Tempo, Verlässlichkeit und Investitionsbereitschaft.“